Donnerstag, 24. April 2014

Grüner Spargel mit Petersilienkartoffeln und veganer Hollandaise

Grüner Spargel mit Petersilienkartoffeln und veganer Hollandaise

 

Foto: Martina Lakotta

 

Sauce Hollandaise, von Tinki Meisterklasse, ohhh, du schöööne Spargeeeelzeeeit... *träller* ;-)

Die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn - ich gehöre zu denen, die ihn lieben: Den Spargel.
Und für alle, die ihn auch lieben: Mit einer veganen Hollandaise harmoniert er ebenfalls ausgezeichnet.

Was ihr für den Grünen Spargel mit veganer Hollandaise braucht (2 Portionen)...


500 - 700 g Grünen Spagel
7 - 8 Kartoffeln
Petersilie, frisch
4 EL Weisswein-Essig
8 EL Wasser
10 schwarze Pfefferkörner
1 Zwiebel
250 ml Gemüsebrühe
100 ml Pflanzencuisine
15 g Pflanzenmargarine
15 g Mehl
1 cl Weißwein
1 TL Senf
Salz
Pfeffer
Zitronensaft


Was ihr für den Grünen Spargel mit veganer Hollandaise machen müsst...



1.) Kartoffeln und Spargel schälen. Petersilie und Zwiebel fein hacken.

2.) Kartoffeln in Salzwasser gar kochen. 
Währenddessen die Reduktion für die vegane Hollandaise vorbereiten: Dazu die Pfefferkörner zerdrücken und zusammen mit den gewürfelten Zwiebeln, dem Essig und dem Wasser aufkochen. Auf etwa 1/3 reduzieren und abseihen. Für die Sauce brauchen wir nur die Reduktion, nicht die festen Bestandteile.

3.) Margarine in einem Töpfchen zergehen lassen, mit dem Mehl zusammen anschwitzen und kurz köcheln lassen. Dann nach und nach mit der Gemüsebrühe aufgießen. Jetzt die Reduktion, die Cuisine, den Weisswein und den Senf mit dazu geben. Von der Herdplatte nehmen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Warm stellen.

4.) Jetzt den Spargel gar kochen. Sobald er fertig ist, die Kartoffeln abgießen, den Spargel abgießen und mit der Sauce Hollandaise auf einem Teller anrichten. Zuletzt noch die gehackte Petersilie über die Kartoffeln streuen.


Foto: Martina Lakotta



Und jetzt noch ein kleiner Exkurs zur Geschichte des Spargels.. ;-)



Schon seit langem wusste die Menschheit um den feinen Geschmack des Spargels Bescheid. Verschiedene, überlieferte Zeichnungen lassen Raum zu vermuten, dass schon die alten Ägypter den Aspargus gerne verzehrt haben. Doch eigentlich war der Spargel in Ägypten nie heimisch. Manch ein Historiker vertritt deswegen die Meinung, dass  auf den alten, ägyptischen Zeichungen dementsprechend gar keine Spargel zu sehen sein können. Wie sollen die Ägypter schon etwas gezeichnet haben, dass sie gar nicht kannten? Jene Wissenschaftler gehen jedenfalls davon aus, dass die alten Malereien irgendetwas anderes darstellen müssen, dass dem Spargel nur sehr ähnelt. (Vielleicht...Stöcke. Oder... Karotten?!) Letztendlich bleibt es wohl jedem selbst überlassen, an den "ägyptischen Spargel" zu glauben - oder eben nicht.. 

Die alten Römer hingegen sollen tatsächlich die ersten gewesen sein, die den Spargel bei sich kultiviert und ihn geliebt haben. Diese Geschichte erzählt die ausführliche Anbau-Anleitung eines Römers: Besonders in wohlhabenden Kreisen wusste man das Gemüse zu schätzen und züchtete ihn zum Verzehr.

Mit den Römern begann dann der Siegeszug des Spargels bis zu uns nach Deutschland. Allerdings wurde das stänglige Gewächs  in unseren Gefilden zunächst häufiger als Arznei und nicht als Gemüse genutzt. Kein Wunder, denn unter anderem entgiftet der Spargel, ist gut für den Blutzuckerspiegel, wirkt harntreibend, blutreinigend und soll sogar die Libido anregen. 

Andere Europäer, wie die Franzosen und Engländer, haben den Aspargus schon früher als wohlschmeckendes Gemüse erkannt und bauten ihn bereits zu Beginn des 16. Jhd. an. Die ersten deutschen Spargelbeete hingegen gab es erst ab Mitte des 16. Jhd. Von da an wurde die Spargel-Kultivierung mehr und mehr perefktioniert und vorangetrieben. 

Welch ein Glück <3

Foto: Martina Lakotta




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