Sonntag, 27. Juli 2014

Schmeckt wie ein Sonntagsbesuch bei Oma & Opa: Fruchtiges Marillen Crostata

Foto: Martina Lakotta

Fruchtiges Marillen Crostata

Stück für Stück ein Genuss... Foto: Martina Lakotta
Knackig rund in gelb-orangem Gewand und fruchtig lecker: Die kleine Schwester der Gefrüchte Nektarine und Pfirsich schmeckt frisch mindestens genauso gut wie als Trockenfrucht. Wie alle Obstsorten überzeugt auch sie mit der geballten Power von Vitaminen, Nährstoffen und Mineralien. Während das Betakarotin beispielsweise hilft, den Blick zu schärfen und die B-Vitamine nützlich sind, um die Nerven zu stärken, sollen die in den Aprikosen enthaltenen Karotene sogar vor Krebs schützen. Und auch auf den großen Bühnen der Kuchen und Süßspeisen entpuppt sich das Früchtchen als durchaus talentiert... 

Das Marillen Crostata ist ganz einfach zuzubereiten und schmeckt ein wenig wie ein sommerlicher Sonntagsbesuch bei Oma und Opa. Hauptzutat für diesen Kuchen sind, wie sollte es auch anders sein, die Aprikosen - von den Früchtchen kommt nämlich rund 1 Kilo in und auf den Kuchen. Die eine Hälfte wird zu einem karamelligem Kompott gekocht und auf den Mürbteig gegossen. Die andere Hälfte der Marillen wird in Halbkreise geschnitten, um dann die Oberseite von der Crostata zu zieren.

Was ihr für das Marillen Crostata, vegan, braucht...

Für den Boden:

300 g Mehl
1 Prise Salz
150 g kalte Pflanzenmargarine (z.B. ALSAN)
2 EL Zucker
1 EL Sojamehl mit 2 - 4 EL Wasser verrührt
3 - 4 EL Eiswasser

Für das Kompott:

500 g Marillen
1 Zitone und von der den Saft
50 g Zucker

Für den Belag:

 500 g Marillen
50 g Mandeln, gehackt oder in Stiftchen geschnitten
Ein bisschen Pflanzencuisine

etwas Puderzucker als Deko
 
Das Marillen Crostata schmeckt nach einem sommerlichen Sonntagmittag bei Omi und Opi... ;-) Foto: Martina Lakotta

 

Was ihr für das Marillen Crostata, vegan, machen müsst...


1.) Für den Mürbteig müsst ihr das Mehl, die Prise Salz und die 2 EL Zucker gut vermischt in eine Schüssel geben. Jetzt den vorbereiteten Sojamehl-Ei-Ersatz, das Eiswasser sowie die kalte Alsan/Margarine klein gewürfelt mit in den Pott geben und alle Zutaten zu einem schönen, glatten Teig verkneten. Zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt für etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank geben.

2.) Während der Teig im Kühlschrank ruht, widmen wir uns schon einmal dem Kompott. Dazu müsst ihr zunächst ein halbes Kilo Aprikosen entkernen, vierteln, mit dem Zitronensaft beträufeln und vermischen. Als nächstes werden die 50 g Zucker in einem Topf karamellisiert. (Wie ihr richtig karamellisiert, erfahrt ihr mit einem Klick hier.) Wenn der Zucker golden und flüssig ist, sofort die Früchte mit dem Karamell vermischen (Achtung - Heiße Spritzer beim Einfüllen in den Topf möglich!^^), gut verrühren und bei schwacher Hitze 15 Minuten zu einem Kompott köcheln lassen. Beiseite stellen.

Eine Kugel Vanille-Eis mundet bestimmt sehr gut zu dem Crostata. Foto: Martina Lakotta
3.) Für den Belag das andere halbe Kilo Aprikosen halbieren, entkernen und auf die Seite stellen. Als nächstes den Boden einer Tarte- oder Kuchenform mit Backpapier auslegen und den Rand der Form einfetten. Den Ofen auf 210 °C, Umluft, vorheizen.

4.) Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, dünn ausrollen, als Boden in die Form drücken und einen drei Zentimeter hohen Rand formen. Nicht vergessen ein kleines bisschen von dem Teig für das Kuchengitter aufzuheben. Den Teig in der Form mehrfach mit einer Gabel einstechen. Das verhindert, dass sich beim Backen Luftblasen und Dellen bilden.








5.) Das vorbereitete Marillenkompott gleichmäßig in der Form auf dem Kuchenboden verteilen und mit den gehackten Mandeln bestreuen. Das Kompott Stück für Sück mit den vorbereiteten, halbierten Aprikosen belegen. Die gewölbte Seite zeigt dabei nach oben. 

6.) Für das Kuchengitter den restlichen Teig in Röllchen formen und als Gitter über die Fülle legen. Etwas Pflanzencuisine mit Wasser verdünnen . Kuchen-Gitter und Kuchenrand damit bestreichen. Die Temperatur im Ofen auf 190 °C drosseln, den Kuchen auf die mittlere Schiene schieben und in 30 bis 35 Minuten backen.

Das Crostata lässt sich kalt und warm genießen. Wer möchte, streut noch etwas Puderzucker oben drauf.

Besonders schmackhaft ist dazu übrigens eine Kugel Vanille-Eis, das sich natürlich auch, wie zum Beispiel in diesem Rezept hier beschrieben, vegan zubereiten lässt... :-) Leider hat die Zeit dieses Wochenende bei mir nicht mehr dazu gereicht, auch das vegane Eis zu machen - das wird aber bestimmt demnächst nachgeholt. Schließlich ist der Sommer ja noch nicht allzu alt und damit die Lecker-Schlecker-Eiszeit auch noch nicht ganz vorbei..




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