Sonntag, 5. Oktober 2014

So lecker schmeckt der Herbst: Gefüllter Gorgonzola-Kürbis


Schaut aus wie ein Zierkürbis, ist aber zum Verzehr geeignet: Der Gorgonzola-Kürbis. foto: martina lakotta

 

Gorgonzola-Kürbis gefüllt mit einem Risotto aus Wildreis und Kokosmilch


Wie der aufmerksame Leser sicherlich schon bemerkt hat: Der Herbst wirkt sich in meiner Küche durch kürbis-lastige Speisen aus. Aber die schmecken halt auch so gut, diese Kürbisse... und das in allen Varianten. 
Viele scheinen jedoch zu vergessen oder einfach nicht zu wissen, dass die Welt der Kürbisse weit mehr zu bieten hat als den allseits belieten Hokkaido. Deswegen gibt´s heute ein Rezept mit dem etwas weniger bekannten Gorgonzola-Kürbis.

Über den Gorgonzola-Kürbis

Der Gorgonzola-Kürbis mag auf den ersten Blick zwar an einen Zierkürbis erinnern, ist aber dennoch zum Verzehr geeignet. (Natürlich müsst ihr beim Kauf trotzdem darauf achten, dass es sich bei dem ausgewählten Stück auch tatsächlich um den Speisekürbis handelt und er als "Gorgonzola-Kürbis" deklariert ist. 
Auch wenn der Name Anderes vermuten lässt: Nach Gorgonzola schmeckt der Kürbis überhaupt nicht. Geschmacklich erinnert er eher an die Süßkartoffel. Ansonsten gehört diese Sorte mit etwa einem Kilo pro Stück zu den kleineren Kürbis-Arten. Ist er schön durch, wird sein Fleisch - ähnlich wie das vom Spagetthi-Kürbis - leicht faserig.

foto: martina lakotta

Was hier gekocht wird und warum Ingwer so wichtig ist

Ich fülle den gelb-grün-weiß gestreiften Gemüse-Gefährten mit einem "Risotto" aus Wild- und Jasminreis. Abegrundet wird das Risotto mit Kokosmilch statt Sahne bzw. Cuisine. Dazu gesellen sich Cayenne, Knoblauch, etwas Paprika und reichlich Ingwer. 
Eins solltet ihr euch für eure Kürbis-Küche nämlich merken: Ingwer harmoniert ganz wunderbar mit allen Kürbissorten. Da die unterschiedlichen Kürbis-Arten eher süßlich schmecken, steuert die Wurzel jedem Kürbis-Gericht die nötige Schärfe und Würze bei. Auch für dieses Rezept ist Ingwer also eine wichtige Zutat, die ihr auf keinen Fall außen vor lassen solltet! :)
Ingwer verleiht dem süßlichen Kürbisse die nötige Schärfe und Würze. foto: Martina Lakotta

 

Was ihr für den gefüllten Gorgonzola-Kürbis (2 Personen) braucht...


2 Gorgonzola-Kürbisse
150 g Wild- und Jasminreis-Mischung
200 ml Kokosmilch
600 ml Gemüsebrühe
10 - 15 cm Ingwer
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
1 rote oder orange Paprika
1 kleine Karotte
2 cl Sherry
Cayennepfeffer
1 TL Paprika, edelsüß
Salz
Pfeffer
Orangenschnitze


Was ihr für den gefüllten Gorgonzola-Kürbis machen müsst...


1.) Den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Vom oberen Drittel der Kürbisse einen Deckel wegschneiden und Kerne und Fasern mit einem Löffel entfernen. So gut wie möglich und vorsichtig etwas Kürbisfleisch mit einem Messer aus den Kürbissen herausschneiden. So kann auch noch etwas von dem Fruchtfleisch mit rein in das Risotto.

2.) Die beiden Kürbisse samt Deckel etwa 50 Minuten weich, aber bissfest garen. Je nach Größe kann die Garzeit natürlich variieren. Im Zweifel piekst ihr in das Kürbisfleisch, um herauszufinden ob er schon gar ist.

3.) Für das Risotto wird die Reismischung in der Gemüsebrühe gar gekocht. Wenn der Reis bissfest ist, die Kokosmilch dazugeben und bei wenig Hitze köcheln lassen.

3.) Ingwer und Knoblauch fein hacken und Paprika sowie Karotte in kleine Würfel schneiden.
Etwas Fett in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin glasig andünsten, dann die Karotte, das Kürbis-Fleisch und die Paprika dazugeben und das Ganze etwa zwei bis drei Minuten Rührbraten. Den Ingwer und den Knoblauch hinzufügen, ebenfalls kurz mit braten und dann mit Sherry ablöschen. 

4.) Die Gemüsemischung in den Topf zu dem Reis geben. Mit Cayenne, Paprikapulver, Salz und Pfeffer pikant abschmecken.

5.) Zuletzt das Risotto in die garen Gorgonzola-Kürbisse füllen, die Deckel draufsetzen. Das Ganze nochmal für 10 Minuten in den Ofen schieben und fertig backen. Die  Kürbisse zusammen mit den Orangenschnitzen servieren und genießen. Mit dem Saft der Orangen kann man das Gericht nach Belieben beträufeln.  

foto: martina lakotta

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