Freitag, 7. November 2014

Khao Phad Sapparot: Pikanter Kokosreis mit Ananas (und einem süß-sauren Salat aus Mango, Apfel und Orange)

Den Anfang meiner asiatischen Blog-Tage macht der Pikante Kokosreis mit Ananas, namens Khao Phad Sapparot. foto: martina lakotta

Welcome to Thailand: Khao Phad Sapparot


Ich finde ja, jeder der die vegane Küche mag, muss die asiatische Küche lieben. Denn auf diesem Teil der Erde gibt es nicht nur viele vegetarische Gerichte, sondern meist auch Speisen, die ohne Milchprodukte wie Käse und Sahne auskommen. Deswegen werden meine nächsten Blogposts auch von der asiatischen Küche inspiriert. 

Was hier gekocht wird


Den Anfang macht ein super simples, thailändisches Gericht mit dem schönen Namen "Khao Phad Sapparot". Khao Phad Sapparot bezeichnet eine Brat-Reispfanne mit Ananas. In diesem Rezept hier wird der Reis in ungesüßter Kokosmilch gar gekocht. Die nötige Schärfe sowie Würze liefern Chili, Koriander, Hoisin und eine Mischung aus fünf Gewürzen

Kleine Zutatenkunde: Koriander und Hoisin


Koriander wird übrigens auch als chinesische Petersilie bezeichnet und soll eines der ältesten bekannten Kräuter dieser Welt sein. Interessant finde ich auch, dass das Kraut seinen Ursprung in Südeuropa hat und in unseren Gefilden trotzdem nur halb so oft Verwendung findet, wie in Asien, dem Mittleren Osten und Lateinamerika. Dort ist Koriander zum unverzichtbaren Küchenbegleiter geworden. Das grüne Kraut hat seinen Namen von dem Griechischen "koris", was übersetzt so viel wie "Wanze" bedeutet. Man sagt, dass der Duft, den die Blätter absondern, einem Raum voller Wanzen ähneln soll. Anders beschrieben duftet Koriandergrün zitronig-pfeffrig und schmeckt säuerlich-scharf. Die gerösteten Samen riechen nach verbrannter Orange, zerstoßen geben sie jedem Gericht ein angenehm würziges Aroma.

Hoisinsauce werden die meisten sicherlich schon kennen. Die zähflüssige Sauce schmeckt süß-salzig und wird aus Sojabohnen, Knoblauch, Chilischoten und anderen Gewürzen hergestellt. Sie findet oft als Dip oder Marinade Verwendung oder wird einfach zum Würzen - wie auch in diesem Khao Phad Sapparot hier - hergenommen. 


Zu dem süßen Khao Phad gibt es einen fruchtig-sauren Salat. foto: martina lakotta


 

 

Zu was Süßem, gibt´s was Saures...


Weil Ananas und Kokosmilch die Reispfanne alles in allem recht süß machen, passt ein fruchtig-saurer Salat aus Mango, Äpfeln und Orange ganz wunderbar dazu und nimmt dem Gericht etwas von der Süße. Das Rezept für den Salat finder ihr hier. Ich empfehle euch, das Khao Phad Sapparot auf jeden Fall mit dem Salat zu kombinieren.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was ihr für Khao Phad Sapparot (3 - 4 Portionen) braucht....


250 g Duft- oder Langkornreis
500 ml Kokosmilch, ungesüßt
0,5 TL Salz
5 Schalotten
1 - 2 rote Chili (je nachdem wie scharf ihr´s mögt)
2 Knoblauchzehen
5 Cocktailtomaten
400 g Ananas (am besten frisch, aber die Dose tut´s auch) 
3 - 4 Stängel Koriander, frisch
2 EL Hoisin-Sauce
2 EL Tomatenmark
1 EL Sojasoße
1TL 5-Gewürze-Pulver

Erdnussöl zum Braten


Was ihr für Khao Phad Sapparot machen müsst...


1.) Den Reis in der Kokosmilch mit dem halben Teelöffel Salz bei wenig Hitze weich köcheln. Bei Seite stellen und gut abkühlen lassen.

2.) Chili, Knoblauch, Schalotten und Koriander fein hacken. Tomaten und Ananas würfeln. 

3.) Erdnussöl in einer Pfanne - optimalerweise natürlich im Wok ;-) - erhitzen. Chili, Knoblauch und Schalotten ein bis zwei  Minuten rührbraten. Tomate und Ananas dazugeben und solange rührbraten bis die Tomaten sämig sind.

4.) Den ausgekühlten Reis zu dem Gemüse in den Wok geben und unter Rühren erhitzen. Mit Tomatenmark, Hoisin-Sauce und 5-Gewürze-Pulver würzen. Frischen Koriander untermischen und sofort servieren.

PS: Verzeiht die qualitativ eher schlechten Fotos...der Winter kommt, es wird früh dunkel draußen und das Licht fehlt einfach beim Fotografieren. Und weil ich noch am Anfang meiner Food-Photography-"Karriere" ;-) stehe, habe ich noch keine Profi Ausleuchtungs-Ausrüstung und muss mit dem Licht arbeiten, das die Beleuchtung in meiner Küche hergibt ;-) Aber ich denke, man kann auf den Fotos trotzdem erkennen, wie das Endergebnis aussieht. 

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