Freitag, 28. November 2014

Schicht für Schicht: Kürbis-Lasagne



Schicht für Schicht ein Genuss: Die Kürbislasagne! foto: martina lakotta



Nach dem Ausflug in die asiatische Küche, der bei Zeiten sicherlich fortgesetzt wird (zumal die angekündigten Klebreis-Bollos ja noch immer offen sind), wird´s erstmal wieder europäisch. Außerdem findet das fünfte Kürbisrezept seinen Weg auf meinen Blog: Die Kürbis-Lasagne.

Kürbis fünf Mal anders


Bisher kredenzt wurden:


Auch geschichtet zwischen Lasagneblättern ist der Kürbis ein wahrer Gaumenschmaus. Ich habe mich hier einmal mehr für den Hokkaido-Kürbis entschieden. Der ist einfach so schön leicht zu verarbeiten, weil man ihn nicht erst mühsam schälen muss. Aber das Rezept funktioniert sicherlich auch mit anderen Kürbissorten ganz gut. 

 
Fleisch braucht man für eine leckere Lasagne nun wirklich nicht :) foto: martina lakotta

 

Tomaten bringen Säure, Hokkaido die Süße: Lecker Lasagne ganz ohne Fleisch und Co.



Tomaten steuern der Lasagne eine leichte Säure bei - so kommt der Geschmack gut in Waage, da der Hokkaido ja einen eher süßlichen Geschmack hat. Was bei so einer Lasagne natürlich nicht fehlen darf, ist eine leckere Bechamel, die Schicht um Schicht für eine leckere cremige Konsistenz sorgt. Der Soßen-Klassiker ist ganz einfach zu veganisieren: Statt Butter gibt´s Margarine (z.B. die ALSAN), statt Kuhmilch einfach Pflanzenmilch. Und auch auf den käsigen Geschmack muss man bei der veganen Küche nicht verzichten: Entweder man greift hier - so wie auch ich dieses Mal - auf den Wilmersburger Pizzaschmelz zurück oder macht eine leckere Käsekruste aus Mandelmus. Mandelmus mag sich zunächst einmal etwas seltsam anhören - aber tatsächlich ist es herrlich pikant und ein würdiger Käse-Ersatz.


Ich habe bei dieser Lasgne keine Mandelmus-Kruste gemacht, sondern der Einfachkeit halber auf den Wilmersburger zurückgegriffen. foto: martina lakotta


Was ihr für die Kürbislasagne (4 - 6 Portionen) braucht...


Lasagneblätter
1 kleinen Kürbis (z.B. Hokkaido)
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Tomaten
1 Dose Tomaten, gestückelt
100 bis 120 ml Pflanzen-Cuisine (z.B. Soja, Hafer, Reis, Dinkel usw.)
Oregano, getrocknet 
Basilikum, getrocknet
Salz
Pfeffer
Öl zum Braten

Für die Bechamel:


300 - 400ml Pflanzenmilch (z.B. Reis, Hafer, Soja, Dinkel usw.)
3 EL Pflanzenmargarine (z.B. die ALSAN, die wie ich finde, einfach am besten schmeckt..)
2 EL Mehl
Salz
Pfeffer
Muskat

Für die vegane Käsekruste: 


3 EL weißes Mandelmus
1 - 2TL Hefeflocken
Salz
Pfeffer

ODER: Wilmersburger Pizzaschmelz

Außerdem: Ein paar Basilikumblätter zum Garnieren


Was ihr für die Kürbislasagne machen müsst...


1.) Den Kürbis in mundgerechte Stücke schnibbeln. Zwiebeln, Knoblauch und Tomaten hacken.

2.) Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebeln darin glasig andünsten. Dann kommen Kürbis, Tomaten und Knoblauch mit dazu. Alles ein bis zwei Minuten rührbraten. Die gehackten Dosentomaten und die Cuisine dazugeben und gut mit dem Kürbis-Tomaten-Gemüse vermengen. Das ganze 10 bis 15 Minuten bei wenig Hitze köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken. Vom Herd nehmen und bei Seite stellen.

3.) Den Ofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

4.) Für die Bechamel zunächst eine Mehlschwitze herstellen: Dazu die Margarine in einem kleinen Topf schmelzen. Das Mehl mit einem Schneebesen unterrühren. Unter stetigem Weiter-Rühren mit Milch aufgießen und köcheln lassen, bis die Bechamel eine cremig-sämige Konsistenz erhält. Dann sofort vom Herd nehmen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Bei Seite stellen.

5.) Für die Kruste aus Mandelmus, das weiße Nuss-Mus mit etwas Wasser aufstrecken. Mit Hefeflocken, Salz und Pfeffer würzen.

6.) Dann abwechselnd Lasagneblätter, eine Schicht Tomaten-Kürbis-Soße und ein paar Klekse Bechamel in einer Auflaufform verteilen, bis sie voll ist. Die letzte Schicht bildet das Mandelmus oder der Wilmersburger-Schmelz. 

7.) Die Lasagne in den Ofen schieben und 35 Minuten backen. Mit Basilikumblättern garnieren und servieren.

Für noch mehr Käse-Taste habe ich noch etwas Jezzano - eine vegane Streukäse-Alternativ -dazu serviert. foto: martina lakotta

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