Montag, 8. Dezember 2014

In der Weihnachtsbäckerei II: Vanillekipferl, vegan

Lecker mürb und herrlich vanillig: Die Vanillekipferl. foto: martina lakotta



























Auch Teil Zwei meiner kleinen Weihnachtsbackstube bedient sich eines Klassikers: Dem Vanillekipferl. Bei den hörnchenförmigen Kipferln handelt es sich übrigens um ein deutsch-österreichisch-böhmisches Weihnachtsgebäck. Und wie alles, kann an auch die Vanillekipferl ganz einfach veganisieren - ohne Abstriche im Geschmack machen zu müssen.

Vegane Vanillekipferl: Nussiger Mürbteig küsst Vanille


Für die veganen Vanillekipferl bedarf es eines Mandel-Haselnuss-Mürbteigs und natürlich der Vanille. Außerdem ist es bei dem Rezept wichtig, den Teig ausreichend lange zu kühlen - nur dann lässt er sich problemlos weiterverarbeiten. Also seit so geduldig und gebt dem Vanillekipferl-Teig die Zeit, die er fordert ;-)

Ob mit der Hand, ob mit der Form: Auch krumme  Vanillekipferl machen glücklich

 

So eine Vanillkipferl-Backform braucht ihr für die Herstellung der Kipferl natürlich nicht zwingend. Ich für meinen Teil besitze so ein Ding auch nicht. Dafür bemühe ich mich mit ganz viel Liebe um möglichst gleichmäßige, handgeformte Kipferl. Die sehen sich dann zwar alle nicht ganz so ähnlich, wie das bei den Kipferl-Soldaten aus der Backform der Fall ist, aber schmecken tuen sie immer noch vorzüglich! 

Vanillekipferl getrennt von anderen Plätzchen aufbewahren


Erst wenn die Kipferl ein, zwei Tage durchgezogen sind, zergehen sie so richtig schön auf der Zunge <3 Also bewahrt eure Kipferl in luftdichten Dosen auf. Dort sind sie etwa 4 Wochen lang haltbar (wenn sie vorher denn nicht schon weggefuttert werden). Allerdings solltet ihr die Kipferl nicht mit anderen Plätzchen in einer Dose aufbewahren, da die veganen Vanillis ihr intensives Aroma auf die anderen Kekse übertragen könnten.


Wie so vieles, kann man auch die Vanillekipferl ohne Schwierigkeiten und Abstriche im Geschmack veganisieren. foto: martina lakotta


Was ihr für die veganen Vanillekipferl braucht...


300 g Mehl
100 g Zucker
200 g Margarine (am besten die ALSAN, die ist nicht ganz so weich und lässt sich so besser verarbeiten als andere einschlägig bekannte Margarinen)
60 g gemahlene Mandeln
60 g gemahlene Haselnüsse
4 Päckchen Vanillezucker
100 g Puderzucker
 

Was ihr für die veganen Vanillekipferl machen müsst...


1.) Aus Mehl, Zucker, Margarine, den gemahlenen Nüssen und einem Päckchen Vanillezucker (die übrigen drei brauchen wir später) einen glatten Teig kneten. In zwei Portionen teilen, zu Kugeln formen und in Frischhaltefolie mindestens eine, besser zwei Stunden kalt stellen.

2.) Wenn die Vanillekipferl ihre Ruhezeit hinter sich gebracht haben, den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.

3.) Eine der Teigkugeln aus dem Kühlschrank holen. Zu einer Rolle formen und in gleichgroße Stücke schneiden - je nach dem wie groß eure Vanillekipferl am Ende sein sollen, müsst ihr die Rolle in größere oder kleinere Stückchen zerteilen. (Ich habe kleine Kipferl geformt, weil ich finde, dass man dann mehr von den Plätzchen hat und es einfach schöner ist, wen man mehr von ihnen hat.) Die kleinen Teigstücke zu Vanillekipferln formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech holen und in zehn bis fünfzehn Minuten ganz leicht golden backen. 

TIPP: Je nach dem wie groß eure Kipferl sind, variiert natürlich auch die Backzeit. Also beobachtet eure Plätzchen, während sie im Ofen sind. Nicht das sie verbrennen oder zu roh sind.

4.) Den übrigen  Vanillezucker mit dem Puderzucker in einem tiefen Teller vermischen.

5.) Die  fertigen Kipferl aus dem Ofen holen, kurz auskühlen lassen und in dem  Puderzucker-Vanille-Gemisch wälzen. 

Obacht! Die Vanillekipferl gut auskühlen lassen, bevor ihr sie in Dosen verpackt.


foto: martina lakotta

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