Sonntag, 7. Dezember 2014

In der Weihnachtsbäckerei: Spitzbuben

foto: martina lakotta
  Was so ein Winter ohne Plätzchen wäre? UNAUSSTEHLICH! Finde ich ;-) Denn wenn es draußen ungemütlich wird, ist es umso schöner, drinnen im wohlig Warmen zu sein und leckere Plätzchen zu fabrizieren. Drum sag ich euch: Egal, wie stressig die Vorweihnachtszeit auch sein mag - die Zeit und Muße zum Kekse backen sollte man sich nehmen.

Ein Weihnachtsklassiker: Spitzbuben, vegan



Wir, also mein Liebster und ich, waren in dieser Saison recht fleißig und haben schon fünf verschiedene Weihnachtsgebäcke aus unserem Ofen geholt. Die Rezepte dazu möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Den Anfang in meiner veganen Weihnachtsbäckerei macht ein Evergreen des adventlichen Backstübchens: Die Spitzbuben.

Ich mache von den Spitzbuben immer gleich die doppelte Portion - sonst sind sie viel zu schnell alle. foto: martin lakotta

Mandel-Mürbeteig trifft auf Frucht: Spitzbübisch gut


Spitzbuben sind in der Zubereitung ein wenig aufwendiger als beispielsweise einfache Butterplätzchen. Denn mit Ausstechen und Backen ist es hier nicht getan - die Kekse aus dem feinen Mandel-Mürbeteig wollen gestapelt und mit Marmelade bestrichen werden. Das braucht halt alles etwas Zeit. Aber das Ergebnis lohnt sich: Eine köstliche Liaison aus Mürbteig und Marmelade lässt Nasch-Herzen höher schlagen.

Plätzchen machen den Winter einfach schöner. foto: martina lakotta


Was ihr für die veganen Spitzbuben braucht...


200 g weiche Pflanzenmargarine
100 g Puderzucker
1 Päckchen Vanille-Zucker
2 EL Sojamehl als Ei-Ersatz
100 g Mandeln, gemahlen
200 g Mehl

1 Glas Marmelade eurer Wahl. Bei uns gab es dieses Jahr Aprikose, Johannisbeere sowie Himbeere zwischen die Kekse.

Was ihr für die veganen Spitzbuben machen müsst...


1.) Für den Ei-Ersatz das Sojamehl mit in etwa der doppelten Menge Wasser glattrühren. Dann aus der Margarine, dem Puderzucker, dem Vanillezucker, dem Soja-Ei-Ersatz, den Mandeln und dem Mehl einen glatten kneten. Falls der Teig zu klebrig sein sollte, so viel Mehl unterkneten, bis der Teig die richtige Konsistenz bekommt. Dann den Spitzbuben-Teig in zwei Portionen teilen, zu je einer Kugel formen und mit Frischhaltefolie umwickelt etwa 2 Stunden kalt stellen.

TIPP:  Nicht erschrecken, wenn der Teig vor dem Kühlschrank-Gang nicht den Eindruck machen sollte, ausgerollt  - geschweige denn ausgestochen werden zu können. Nach dem Kühlen verändert der Mürbteig seine Konsistenz. Er wird nicht nur fester, sondern lässt sich in Folge auch leichter verarbeiten.

2.) Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.

3.) Die erste Portion vom kalt gestellten Spitzbubenteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche gleichmäßig etwa 3mm dick ausrollen. Mit einem z.B. runden Ausstecher die Plätzchen ausstechen. Bei der Hälfte der Plätzchen in der Mitte ein kleines Loch ausstechen. Die veganen Spitzbuben auf dem mit Backpapier ausgelegten Backblech platzieren und für 8 bis 10 Minuten im Ofen backen.

4.)  Die fertig gebackenen Spitzbuben auskühlen lassen.

5.) Die Marmelade in einen kleinen Topf geben und erhitzen. Vom Herd nehmen. Jetzt jeweils die Plätzchen-Unterseiten - also die Kekse ohne Loch in der Mitte - mit der Marmelade bestreichen. Ein Plätzchen mit einem Loch darauf stapeln.

Wer will, kann die veganen Spitzbuben natürlich auch noch dünn mit Puderzucker bestäuben - ich habe darauf verzichtet, weil mir die Süße der Marmelade genügt.

Die Spitzbuben in einer luftdichten Dose aufbewahren und die kleine Nascherei nach Bedarf genießen. 

Ich wünsche euch allen einen schönen restlichen Advents-Sonntag und viel Spaß beim Backen ! <3

foto: martina lakotta


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