Sonntag, 5. April 2015

Zu Meister Lampe`s Ehren: Karottentorte mit Nuss-Creme


Und schwupp ist wieder Ostern... foto: martina lakotta

Wer hat an der Uhr gedreht?!


Tja. Schon wieder Ostern. Glaubt man fast gar nicht. Die Zeit rennt und rennt und rennt. Aber das kommt bestimmt nicht nur mir so vor. Jedenfalls - um zurück zum Thema zu kommen - es ist also Ostern. Und was heißt das für Meister Lampe und sein Gefolge? Ganz genau: Eier Vegane Schoko-Eier müssen versteckt werden... ist sicherlich ein Knochenjob mit all den Süßigkeiten durch die Gegend zu hoppeln und sich dann auch noch Jahr für Jahr neue, gerissene Verstecke zu überlegen. Da sollte man dem Mümmelmann himself ruhig mal Tribut zollen. Drum gibt es heute, zu Ehren von Meister Lampe, nicht nur einen einfachen Kuchen, sondern eine Torte, die dem Langohr wahrhaft würdig ist: Eine supersaftige Rüblitorte. Und zwar mit Walnüssen, Mandeln und "falscher" Sahne-Füllung.

Mit welcher süßen Leckerei könnte man dem Osterhasen besser huldigen als mit einer Rüblitorte? foto: martina lakotta

Karottentorte mit allerlei Nussigem...


In die Karottentorte kommen - wie der Name schon verrät - Karotten. Und davon reichlich. Satte 700 Gramm. So wird der Kuchenteig nämlich schöööön saftig. Zu den Möhren gesellen sich Walnüsse, Mandeln und ein paar Chia-Samen. Man könnte schon fast sagen die "obligatorischen Chia-Samen". Denn die kleinen schwarzen Kügelchen gehören seit geraumer Zeit defintiv zu den Trends in der veganen Health-Food-Küche. Ü-ber-all mischen gesundheitsbewusste Food-Blogger sie unter: In den Smoothie. Als Topping. In Brot und Gebäck. Da bin ich natürlich auch ein bisschen neugierig geworden. Man hört ja nur Gutes. "Super-gesund" sollen die sein. Und da dacht ich mir :"Kann ja nicht schaden, so ein bisschen Gesundheit. Bei dem Mistwetter braucht der Osterhase bestimmt was davon." Und ihm zu Ehren wird die Torte schließlich gemacht. ;-)

700 g Karotten machen die Torte schön saftig. foto: martina lakotta


Eine wichtige Zutat für die Karottentorte: Walnussöl 


Und weil eine Torte ohne Füllung keine Torte, sondern einfach nur ein Kuchen wäre wird der Teig nach dem Backen in zwei Hälften geschnitten und mit einer leckeren Creme gefüllt, deren Hauptdarsteller Walnüsse sind. Richtig g´schmackig wird die Rüblitorten-Füllung mit gerösteten und gehackten Walnusskernen sowie - und das ist entscheidend - ein paar Löffeln Walnussöl. Denn das Walnussöl und die Creme harmonieren super miteinander und verschmelzen zu einem wahren Geschmackswunder...

Zuguterletzt: Schoko-Glasur und Mini-Rüblis


Zuguterletzt wird die Torte mit Schokolade eingedeckt und mit Mini-Rüblis aus Fondant verziert. Wer kein Fondant hat, kann die Deko natürlich auch aus Marzipan formen.  

Und im Inneren der Rübli-Torte verbirgt sich eine himmlisch leckere Creme mit Walnüssen und Walnussöl. foto: martina lakotta

Was ihr für den veganen Karottenkuchen (Ø 30 cm) braucht...

 

Für den Teig:


700 g Karotten
150 g gemahlene Mandeln
150 g gehackte Walnüsse
6 EL Chia-Samen
 1 Orange und von der Saft und Schale
350 gMehl
1 Päckchen Bachpulver
150 g Zucker
150 g geschmolzene Margarine
300 g Soja-Joghurt
200 ml Pflanzenmilch (z.B. Reis, Soja, Hafer usw.)
2 Vanilleschoten

Für die Fülle:


300 g Coco-Whip
250 g Margarine
200 g Puderzucker
4 EL Sahnesteif
4 EL Walnussöl
100 g Walnüsse, gehackt und geröstet 


Für den Guss:


500 g Zartbitter-Schokolade
3 EL Kokosöl

Außerdem:


Fondant oder Marzipan 
Lebensmittelfarben 

Die Karotten-Torte ist umhüllt von Schokoglasur und verziert mit kleinen Fondant-Möhrchen. foto: martina lakotta
 

 

Was ihr für den veganen Karottenkuchen machen müsst...


1.) Zuerst die Karotten schälen und grob raspeln. 

2.) Die geraspelten Karotten zusammen mit den gehackten Walnüssen, den Chia-Samen, den gemahlenen Mandeln sowie dem Orangensaft und der fein abgeriebenen Orangenschale in eine Schüssel geben und gut vermengen.

3.) Den Ofen auf 200°C Umluft vorheizen.

4.) Das Mehl, das Backpulver und den Zucker gut miteinander vermischen. Jetzt zu der Karotten-Nuss-Masse geben und wieder miteinander vermengen.

5.) Jetzt den Soja-Joghurt, die geschmolzene Margarine, das Mark von den zwei Vanilleschoen und die Pflanzenmilch unterheben und so miteinander verrühren, dass alle Zutaten feucht sind.

6.) Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und die Ränder einfetten. Die Karottenkuchen-Masse einfüllen und für 40 Minuten im Ofen backen. Der Kuchen muss am Ende etwas Farbe bekommen haben - aber nicht zu viel. Sonst geht noch was von der Saftigkeit flöten. Und das wollen wir ja nicht. :)

7.) Während der Kuchen im Backofen ist, kann schon einmal die Fülle vorbereitet werden: Dafür die Cocos-Whip (die ihr davor am Besten einige Stunden im Kühlschrank gelagert habt) zusammen mit der Margarine, dem Puderzucker und dem Sahnesteif ein paar Minuten auf höchster Stufe aufschlagen. Die gehackten und gerösteten Walnüsse sowie das Walnussöl unterschlagen. Die Creme im Kühlschrank bei Seite stellen.

8.) Den fertigen Kuchen aus dem Backofen holen und auf einem Gitter erkalten lassen.  Dann in der Mitte durchschneiden, den Boden mit der Creme bestreichen und die andere Hälfte oben drauf stapeln. In den Kühlschrank stellen.

9.) Die Schokolade zusammen mit dem Kokosöl über dem Wasserbad schmelzen lassen. Die Torte aus dem Kühlschrank holen und mit dem Schoko-Guss bestreichen. Gut aushärten lassen!

10.) Aus Marzipan oder Fondant kleine Deko-Möhren formen und auf dem Kuchen verteilen.


Damit bleibt nur noch eins zu sagen: Frohe Ostern! foto: martina lakotta

 

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